EINSATZ

Nächtlicher Schadstoffeinsatz fordert Einsatzkräfte

Kurz nach 3 Uhr morgens wurde durch aufmerksame Mitarbeiter ein vermutlicher Austritt des Gefahrgutes „Ammoniak“ im Bereich des Kühllagers eines Lebensmittel-Großhändlers in Liezen wahrgenommen. Unverzüglich alarmierten diese die Feuerwehr.

Wenige Minuten nach dem Eintreffen am Einsatzort wurde nach Rücksprache mit dem ebenfalls anwesenden Filialleiter die Erkundung unter Verwendung von schwerem Atemschutz besprochen. Diese wurde im Anschluss durch die Feuerwehrkräfte durchgeführt und bestätigte den vorab gefassten Verdacht nur teilweise. Umgehend wurde die Belüftung des Lagerbereiches, sowie das Hinzuziehen eines Technikers veranlasst.

Bis ein Techniker, zur Behebung des Schadens, am Einsatzort eintrifft, bleibt die Feuerwehr vor Ort. Diese stellt den Schutz, sollte es zu einem Austritt kommen, sicher. Zur Stunde befinden sich noch neun Feuerwehrmänner mit zwei Fahrzeugen vor Ort.

Edit: Nach der Begutachtung durch einen Techniker konnte rasch Entwarnung gegeben werden: Bei der ausgetretenen Flüssigkeit handelte es sich nicht – wie angenommen- um Ammoniak, sondern um ein Glykol-haltiges Kühlmittel. Nachdem die Flüssigkeit mit Chemikalienbinder gebunden wurde, konnte nach ausreichender Belüftung der Räumlichkeit der Einsatz gegen 7:00 Uhr beendet werden.

Eingesetzte Fahrzeuge:

TLFA 4000 Liezen, MZF Liezen, GSF Liezen
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