Freitag, 26 Oktober 2018 00:55

Großaufgebot bei Wohnhausbrand in Trieben

Ausgehend von einem Wohnungsbrand kurz nach Mitternacht kämpften heute Nacht in Trieben 18 Feuerwehren mit 27 Fahrzeugen und 156 Mann gegen ein Brandereignis größeren Ausmaßes.

Im 5. Stock eines Siedlungshauses in der Löschsiedlung brach der Brand aus noch ungeklärter Ursache aus; die Feuerwehren Trieben und Trieben Werk führten umgehend einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz durch und retteten den Wohnungsbesitzer. Das Rote Kreuz lieferte den Schwerverletzten unter Notarztbegleitung in das Krankenhaus nach Rottenmann ein, nach medizinischer Intensiv-Versorgung wurde der Patient in ein Spezialkrankenhaus für Verbrennungen geflogen. Seitens Feuerwehr-Sanitätsdienst war Abschnittsfeuerwehrarzt Dr. Hamp am Einsatzort.

Nachdem die Flammen bereits auf den Dachstuhl übergriffen, veranlasste Einsatzleiter HBI Markus Parteder sofort die Nachalarmierung weiterer Feuerwehren, respektive Tanklöschfahrzeugen und Atemschutztrupps. Mit zwei Drehleitern nahmen die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung von außen vor, parallel dazu evakuierten die Atemschutztrupps alle Wohnungen im Gebäude und starteten einen Innenangriff; viele Wohnungen mussten gewaltsam geöffnet werden, um sicher zu gehen, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befinden. In Summe wurden 17 Bewohner aus dem Siedlungshaus evakuiert und vom Roten Kreuz registriert. Fünf Personen davon wurden erst in die Volksschule und dann zur Nächtigung in einem örtlichen Gasthaus untergebracht. Das Rote Kreuz stellte weiters das Kriseninterventionsteam und sicherte durch ihre Präsenz die Einsatzsicherheit der Atemschutztrupps ab.

Bis 9 Uhr fanden Nachlöscharbeiten im OG und DG statt, um letzte Glutnester zu bekämpfen. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf darunterliegenden Geschosse verhindert werden. Die Einsatzleitung wird seitens Bereichskommandant OBR Heinz Hartl und Abschnittskommandant ABI Franz Haberl unterstützt, Bürgermeister Helmut Schöttl ist ebenfalls zugegen.

Bei dem Einsatz erlitt ein Feuerwehrmann eine Platzwunde, ein weiterer wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Rottenmann gebracht.

Weiters im Einsatz stand das Rote Kreuz mit 1 NEF, 3 RTW (9 Mann), sowie das KIT-Team, die Polizei und die Energie Steiermark.

 

>> Videobeitrag der Kleinen Zeitung
Bericht: BFV Liezen / HBI dV. Schlüßlmayr

 

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